Tiwi Beach / Diani Beach

Letzten Dienstag sind wir in der Twiga Lodge am Tiwi Beach angekommen. Die Lodge beherbergt einen Campingplatz, den es an dieser Stelle seit 35 Jahren gibt. Hier kommt nahezu jeder Overlander vorbei. Der Weg zum Platz ist so schlecht, dass die letzten Meter sogar den Einsatz des Untersetzungsgetriebes nebst Allradantrieb erforderten. Die Ausstattung ist eher rustikal. Die Toilettenanlagen und Duschen sind noch die Ursprünglichen. Strom gibt es für Camper nicht, dafür aber schöne Plätze direkt am Strand unter Palmen. Hier haben wir eine entspannte Zeit am Strand verbracht. An dieses Leben kann man sich schell gewöhnen. Man kann endlose Strandspaziergänge machen und in nette Beachbars und Restaurants einkehren. Das Touristenaufkommen ist überschaubar und alle Leute sind entspannt. Obwohl wir an einem nicht abgezäunten Strand standen, wurden wir nicht belästigt oder genervt. Die umherlaufenden Affen waren ebenfalls nicht aufdringlich. Affen erfordern aber dennoch Achtsamkeit, denn Gelegenheit macht Diebe! Der Platz wurde von Wachleuten nachts bewacht. Als abschreckende Waffe werden hier noch Pfeil und Bogen eingesetzt 😂. Hier bekommt man alles was man braucht. Die Fischer bringen täglich frischen Fisch auf Bestellung und bereiten diesen so auf, dass er nur noch in die Pfanne muss. Es kommen Gemüse- und Obsthändler vorbei. Die Wäsche wird morgens abgeholt und abends sauber zurück gebracht. Wenn man möchte wird man auch per Motorradtaxi mit Trinkwasser beliefert. Das alles zu wirklich günstigen Preisen. Der gut sortierte Supermarkt ist über den Strand fussläufig in ca. 1,5 Stunden erreichbar. Hier bekommt man alles, was das Herz begehrt. Zurück wird man mit einem TukTuk gebracht. Einzig die hohe Luftfeuchtigkeit ist zum Teil belastend, insbesondere dann wenn es geregnet hat. Am Strand ging aber zum Glück immer ein Wind, so dass es meistens auszuhalten war. Durch den Wind gab es auch keine Probleme mit Moskitos. Am Strand und in den Lokalen waren häufig weiße Männer in gehobenen Alter mit dunkelhäutigen, jüngeren Damen zu sehen. Auch ältere Damen in Begleitung jüngerer, dunkelhäutigen Herren waren in ähnlicher Frequenz zu sehen. Wer hätte das gedacht… 😂 Kenia ist mit 57 Mio. Einwohnern ein armes Land. Jedes Jahr kommen ca. 1,5 Mio. Einwohner dazu 😳. Ein Drittel der Bevölkerung lebt in extremer Armut. Die Amtssprache ist Swahili, die meisten sprechen aber auch Englisch. Berühmt ist Kenia natürlich für seine paradiesischen Strände aber auch für seinen unglaublichen Reichtum an Wildtieren. Die alljährliche Wanderung der Herden von der Serengeti in die Massai Mara ist nur eines der atemberaubenden Naturspektakel, die Kenia zu bieten hat. Da wir auf unserer Fahrt durch Afrika bereits genug Tiere gesehen haben, lag der Schwerpunkt diesmal bei den Stränden. Die Region um Mombasa ist auf jeden Fall empfehlenswert und eignet sich für einen weiteren Urlaub. Dann allerdings mit einer Reiszeit von 8 Stunden per Flugzeug.


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