Fish River Canyon

Gestern haben wir den Fish River Canyon besucht. Der Fish River Canyon liegt im südlichen Namibia. Er ist mit etwa 160 Kilometer Länge, bis zu 27 Kilometer Breite und bis zu 550 Meter Tiefe der größte Canyon des afrikanischen Kontinents und gilt nach dem Grand Canyon als zweitgrößter Canyon der Welt. Den drittgrößten Canyon (Blyde River Canyon) hatten wir in Südafrika besucht.  Durch den Canyon kann man eine Wandertour (80 km) über 5 Tage machen, allerdings nur bis Mitte September, da es danach zu heiss wird. Vorher haben wir noch am Ende des Canyon am Ai – Ais Thermalbad übernachtet. Hier endet auch der Wanderweg durch den Canyon. Dort gibt es verschiedene Innen – und Aussenbecken die bis zu 40 Grad warm sind. Diese haben wir natürlich genutzt. Namibia ist mit nur 2,5 Mio. Einwohnern recht dünn besiedelt. Auf den Straßen ( die meistens ungeteerte Schotterstraßen sind) ist nur wenig los, was das Fahren sehr angenehm macht. Sofern die Pisten gut gewartet sind, lassen Sie sich erstaunlich gut befahren zum Teil besser als Teerstrassen da der Sand bzw. die kleinen Steine wie Watte wirken. Hat man eine Wellblechpiste, wird die Fahrt sehr unangenehm mit hohen Belastungen für Material und Mensch. Zum Teil ist dann nur Schritttempo angesagt. Zuletzt übernachtet haben wir am Canyon Roadhouse. Das Hotel mit angrenzendem Campingplatz war früher eine Tankstelle. Das Restaurant ist eine Mischung aus Automobilmuseum  und Werkstatt. Die alte Tankstelle wurde zur Bar umgebaut und die Rezeption hat Platz in einem alten LKW gefunden. Hier muss man zumindest einen Stop einlegen um sich alles anzuschauen. Die ganze Anlage ist wirklich sehr gelungen und für Kinder aber auch Erwachsene ein Paradies. Den gestrigen Abend haben wir mit einer Familie aus Hamburg verbracht, die mit Ihren drei Kindern ebenfalls auf grosser, 12-monatiger Reise ist, allerdings mit Leihwagen, Flugzeug, Bus und Bahn. Tagsüber konnten die Kinder miteinander spielen, was für die Kinder was „Besonderes“ war, da die Freunde ja leider in weiter Ferne sind. Heute machen wir uns auf den Weg nach Lüderitz. Wir hoffen das die ausgewählte Piste auch wirklich befahrbar ist. Letztes Jahr sind Teile der Straße durch Überflutungen zerstört worden. Wir sind gespannt und werden sehen…


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